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Umbauarbeiten

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Mi 14 Apr 2010 22:01

Hier gab es länger nichts Neues zu lesen, was damit zusammenhängt, dass ich mich im Moment auf meine Klausuren vorbereite. Wenn dann alles geschafft ist (Sommer), wird diese Seite eine Generalüberholung erfahren. Bis dahin wird es hier vorerst auch nichts Neues mehr zu lesen geben.

Nach langer Zeit…

Blogged by Max1 as bla... — Max1 So 14 Mrz 2010 11:23
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… kann man hier mal wieder etwas lesen. Ich gelobe Besserung, und werde wieder öfter schreiben, allerdings richtig wieder erst nach meinen Prüfungen im Sommer.

Dann wird auch die Seite hier generalüberholt, was lange überfällig ist, mit neuem Theme, neuen Funktionen und einer neuen Lizenz.
Aber der Post hat diesmal kein technisches Thema, sondern ist gesellschaftlich / politisch.

Gerade in den Tagesthemen von gestern gesehen: Missbrauchsvorwürfe in der ehemaligen Diözese von Papst Benedikt XVI. Und der pädophile Bischof (oder welchen Rang er auch immer hat / hatte) wurde nach einer ‘Therapie’ wieder eingesetzt.
Dazu kann ich schon garnichts mehr sagen, außer, mit dem Kopf zu schütteln, ich meine die Perversion aus dem gesamten Sachverhalt springt ja aus dem Text.
Aber es geht weiter. Die ARD hat dazu ‘Gläubige’ befragt, die natürlich der Meinung sind, dass sei alles eine Schmutzkampagne gegen den Papst. Zitat: “Da haben sie so lange gesucht, bis sie was gefunden haben.”
Genau. Und was sie gefunden haben ist Kindesmissbrauch. Was für eine hirnverbrannte Aussage ist das? Sicher haben sie gesucht bis sie was gefunden haben, aber verdammt sie haben doch was gefunden. Und nicht irgendwas, sondern Kindesmissbrauch. Darauf stehen jahrelange Gefängnisstrafen (die imho nicht lang genug sind). Und das ist jetzt ‘egal’, weil sie danach ja aktiv gesucht haben, um dem Papst zu beschmutzen? Ich meine kriegen die Leute eigentlich selbst noch mit, was sie da erzählen?
Sicher, der Papst war nicht selbst beteiligt, aber er war in einer verantwortlichen Position. Und in einer verantwortlichen Position in einem Gremium, dass einen Pädophilen NACH dem Missbrauch wieder eingesetzt hat.
Damit will ich nur sagen, die ARD hat eine Verantwortung gegenüber dem Zuschauer, und sollte doch mehr darauf achten, wem sie in solchen Interviews eine Plattform gibt. Vielleicht zeigt man an der Stelle besser ein Interview mit jemandem mit zumindest einem Hauch von Verstand.

Aber das zeigt wieder den Grundgedanken Kirche und Religion. Die Anhänger folgen dem, was in den Büchern steht und was ihre ‘Anführer’ sagen, sowieso völlig blind. Da wird dann eben auch mal eine ganze Welle von Missbrauchsfällen relativiert. Wie ein anderer ‘Gläubiger’ im ARD Interview, Zitat: “Das ist ja auch schon soo lange her.”. Ah, gut. Na dann ist es ja halb so wild.

Dann wird noch schnell der Papst zittiert mit “Das Zöllibat ist ein Geschenk Gottes.”. Gut, damit ist es ja sowieso unumstößlich. Das zeigt einen der größten Kritikpunkte an Religion und Kirche. Die Menschen rennen einem unsichtbaren, allwissenden, allmächtigen Ding hinterher, welches nicht existiert. Und deshalb treten andere MENSCHEN an die Stelle dieses Dings, seien es Propheten, Päpste, Hellseher oder was auch immer, die einem erzählen, sie wüssten genau was dieses Ding will und sagt. Und, um Bill Maher zu paraphrasieren: Es sind Menschen mit ihren eigenen Zielen, ihrer eigenen Agenda und ihrer eigenen Korruption. Und wenn mir jemand sagt er weiß ganz genau was nach dem Tod passiert, dem kann ich sagen nein, weißt du nicht. Warum bin ich da so sicher? Weil ich es nicht weiß, und du besitzt keine mentalen Fähigkeiten, die ich nicht auch besitze.

Danach kommt der genialste Themenwechsel, hin zu den aussterbenden Haien. Die von der ARD Sprecherin als ‘faszinierende Kreaturen der Evolution’, die schon ‘zur Dinosaurierzeit gelebt haben’ vorgestellt werden.
Betrachtet man die normalerweise sehr Kirchennahe Berichterstattung der ARD (und der öffentlich Rechtlichen im Allgemeinen), trifft die Überleitung doch sehr genau die generelle Scheinheiligkeit von Kirche und Religion.

Lovefilm.de “Gratis” Test – Abzocke?

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Fr 1 Jan 2010 14:59

Vor rund EINEM JAHR (Anfang Januar 2009 !!!) hatte ich mich bei dem online Film-Verleih lovefilm.de angemeldet. Die Werbung auf Amazon war vielversprechend, 14 Tage umsonst testen, keine Verpflichtung weiterzumachen, man konnte online kündigen bis einen Tag vor Ablauf der Testzeit.

Da ich mit dem Service und der Versandgeschwindigkeit mehr als unzufrieden war, kündigte ich relativ früh während der Testphase. Wenn man nach lovefilm googlet findet man so einige Berichte von Leuten, bei denen die Kündigung ignoriert wurde, und immer weiter abgebucht. Bei mir war es etwas anders.

Mir wurde die fristgerechte Kündigung bestätigt. Trotzdem hat lovefilm.de angefangen UNBERECHTIGT von meinem Konto abzubuchen. Nachdem ich die Abbuchungen habe zurückgehen lassen, kamen auch schon die ersten Emails von Lovefilm, wie viele Kosten durch die Rückbuchung entstehen, und dass ich das schnellstmöglich bezahlen soll.
Meine Emails an lovefilm blieben konsequent unbeantwortet. Also ließ ich alle weiteren Abbuchungen zurückbuchen und machte mir weiter keine Gedanken. Offensichtlich läuft in dem Laden nicht alles rund.

Nach ca. 2 Wochen (oder 2 Abbuchungen, bin nicht mehr sicher) wurde dann nicht mehr abgebucht. Heute, rund EIN JAHR SPÄTER, kam ein Brief von Lovefilms Anwalts-, Inkasso-, Angstmach Firma. Aus den 12 EUR Forderung sind mittlerweile 55 EUR geworden und es wird mit rechtlichen Schritten gedroht.

Fazit: Anhand der Berichte, die man online findet, und die Ignoranz des Services von Lovefilm, ist das offenbar Masche. Man kann kündigen so viel man will, abgebucht wird trotzdem (Beweisstück A bin ich). Und mit etwas Glück, lassen einige Leute die Abbuchung nicht zurückbuchen. Es ist zwar nicht wirklich ähnlich, trotzdem kommen da die opendownload.de Erinnerungen wieder hoch…

Neulich an der O2 UK Hotline

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Mo 28 Dez 2009 21:49
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Es ist zwar schon länger her, aber dennoch.

Um meine Nummer zu einem anderen Provider umzuziehen, habe ich in letzter Zeit öfter mit der O2 UK Hotline telefoniert. Davon abgesehen, dass die Callcentre offenbar in Nord-Irland sitzen, was die Gespräche sehr unterhaltsam macht, fiel mir noch etwas anderes auf.

Zu Beginn ist man in der Standard-Schleife die wohl auch jeder kennt, drücken Sie diese Nummer für das, und so weiter. Möchte man jetzt sein Guthaben mit einem Voucher aufladen, und kommt an die Stelle, den Voucher-Code einzugeben, wird es interessant. Dort kann man die ‘Bandansage’ aus dem Konzept bringen. Gibt man einen viel zu langen Gutscheincode ein, tut sich erstmal eine ganze Zeit garnichts, bis dann die freundliche Stimme sagt “Sorry, I’m having some problem.”.
Erwarten würde man jetzt, dass man den Code neu eingeben muss. Aber erstmal tut sich an der Stelle wieder eine ganze Zeit nichts, aber durch einiges Tastengedrücke und Warten (evtl klappt das auch ohne Tastengedrücke) kommt man weiter, zu einer neuen Ansage.
“I’m sorry you’re having some problem. Please try again later.”. Dann wird aufgelegt.

Ob dieser Fall (zu viele und nicht erlaubte Zeichen im Gutscheincode) nun einfach in deren Software nicht definiert ist, oder ob man vielleicht sogar von einer Art BOF sprechen kann, sei dahingestellt. Lustig war es jedenfalls. Und war für mich auch mehrmals reproduzierbar.

Feueralarm und die (Un)Sinnhaftigkeit von Rauchmeldern

Blogged by Max1 as London, bla... — Max1 So 29 Nov 2009 19:13

Ein regelrechter Hype was Rauchmelder angeht scheint derzeit im Gange zu sein. Auf Werbeplakaten wird eine kostenlose Rufnummer angepriesen, wo sich jeder umsonst Rauchmelder besorgen kann.
Ich halte nicht wirklich viel von Rauch / Feuermeldern, gerade in nicht privaten Gebäuden. (So z.B. unsere Uni-Wohnheime…)

Wir haben in unserer Küche einen Hitzedetektor (denn da kann ja etwas anbrennen), und in den Zimmern sowie den Gängen Rauchmelder. Schlimm genug, dass einmal pro !!! Woche !!! der Feueralarm getestet wird, aber aushaltbar. Was beinahe öfter als einmal die Woche vorkommt, ist, dass jemand etwas kocht und anbrennt (meistens wohl Toast), und dann zum Lüften die Küchentür aufmacht.
Das Zeug zieht dann in den Flur und los gehts. Die Feuerwehr rückt an und ohrenbetäubender Lärm im ganzen Gebäude. (Zumindest auf der Seite, wo der Alarm ausgelöst wurde…)

Dass das eine Abstumpfung zur Folge hat ist irgendwo klar. Wir verlassen unsere Zimmer meist nicht mehr, wenn der Alarm losgeht. (Er kann übrigens erst abgestellt werden, wenn die Feuerwehr da war und alles überprüft hat, und auch erst dann darf man zurück ins Gebäude…)

Vielleicht schlimmer ist aber, dass diese Abstumpfung nicht nur die Studenten betrifft. Gestern im Fitnessstudio (welches im Keller eines Wohnheimes ist), Feueralarm.
Keine Spur von Panik, die Leute (mich eingeschlossen) trainieren in aller Seelen Ruhe weiter, bis dann schießlich ein Mitarbeiter kommt und dann doch zum Verlassen des Gebäudes auffordert.
Draußen im Courtyard angekommen schländern gelangweilt die Sicherheitsleute über den Hof (natürlich auch wohl wissend, dass da natürlich nichts brennt), und schließlich kommt auch die Feuerwehr an. Vier ebenso gelangweilte Feuerwehrleute schländern hinter dem nächsten Security-Mensch über den Hof. Ich konnte insgesamt nur ein Löschfahrzeug entdecken. (Für einen ‘Großbrand’ in einem Hochhaus mit locker mal 500-800 Zimmern…)
In meinem Wohnheim rückt wenigstens jedesmal ein ganzer Löschzug an.

Ich finde, dass zeigt recht eindrucksvoll, wie die Übervorsicht sehr deutlich kontraproduktiv ist…

Liberation Fonts vs. Microsoft Fonts

Blogged by Max1 as Linux, London, bla... — Max1 So 22 Nov 2009 17:29

In einer Diskussion über Open Source vs. Proprietäre Software ist, denke ich, klar wo ich stehe.

Da bei mir an der Uni wirklich alles ziemlich laut Microsoft schreit, war es früher oder später abzusehen, dass sowas kommen würde.
Und zwar die Guidelines für einen Labreport.

Report should be produced using a suitable office package (Word, Excel, Powerpoint)

Okay, soweit noch kein Problem, dafür gibts ja OpenOffice.org .

Aber damit ist es noch nicht getan:

Text in Times New Roman, 1.5 line spacing, fully justified, margin ca. 2 cm sides, 3 cm on top and bottom.

Damit wird es dann doch schon hakeliger. “Times New Roman” klingt schon ganz stark nach M$. Und natürlich ist unter OOo unter Linux TNR so erstmal nicht verfügbar. Um dieses Problem zu lösen hat RedHat die “Liberation Fonts” entwickelt. Diese sind OpenSource und sollen möglichst nahe an die MS Fonts herankommen.

Aber, was ich auch nicht wusste, offenbar hat Microsoft die Core Web fonts mal als OpenSource, oder zumindest freeware, veröffentlicht. Microsoft’s TrueType core fonts on Linux

Also kann man dieses Problem nochmal umschiffen. Wirklich, wirklich interessant wird die Diskussion (auf die ich mich jetzt schon freue, die Uni ist wirklich M$ durch und durch :) ), wenn die neuen Fonts von Office 2007 verlangt werden.
Denn ein freies Äquivalent gibt es noch nicht, und diese Aussage von M$ klingt schon sehr restriktiv:

You may use the fonts that accompany the PowerPoint Viewer only to display and print content from a device running a Microsoft Windows operating system.

Ins Detail geht hier der oooninja:

Metric Equivalent Fonts and Font Substitution

Install Free Office 2007 Fonts for Linux and XP

Meet the family

Blogged by Max1 as London, bla... — Max1 Mi 4 Nov 2009 17:40
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Meet the family:

Meet the family

:)

Und alles was es dazu brauchte, waren 7 O2-Shops (in Worten: Sieben!!!) und 5 Stunden Rennerei (in Worten: fünf!).

Nein, leider sind das nicht alles meine :(

iPhone Jailbreak & Unlock, 3.1.2 , BB 05.11.07

Blogged by Max1 as English, bla... — Max1 So 1 Nov 2009 14:32
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English Version

Geohot hat ja schon vor Kurzem wieder durch seinen Jailbreak für ALLE Apple Geräte (iPhones und iPod Touches) unter Firmware 3.1.2 geglänzt. (Bei sehr neuen iPod Touch 3G und iPhone 3GS nur tethered)
Am 4. November wird er mit einem Unlock für das derzeit aktuelle Baseband nachziehen. Das heißt, dass wieder alle iPhones unlockt werden können. Alle. Auch 3G, 3GS mit der neuesten offiziellen Firmware.
Und seinem Aufruf folgend, sei es an der Stelle nochmal gesagt:

Alle Jailbreaks und Unlocks für iPhones und iPod Touches waren bisher immer und sind FREEWARE! Wenn ihr irgendwo einen Unlock oder Jailbreak ‘gekauft’ habt, hat euch jemand über den Tisch gezogen!

Die Einzigen, die den Unlock und die Jailbreaks wirklich entwickeln sind GEOHOT und das iPhone Dev Team!
Jeder der einen Unlock oder Jailbreak verkauft, verkauft KOSTENLOSE software entweder von geohot, oder vom Dev Team!
Und dieses Gewäsch von wegen

iPhone 3G and new iPhone 3GS version 3.0 and 3.1.2 PURE software unlock (05.11.07 baseband) NOW AVAILABLE! – no other company can software unlock the iPhone 3G or 3GS at version 3.1.2

(zittiert von einer der größten iPhone-Abzock Seiten)
ist alles dreist gelogen!

Der FREEWARE Jailbreak für alle iPhones und iPod Touches unter 3.1.2 trägt den Namen blackra1n und befindet sich HIER!!!
Auf der gleichen Seite wird es ab 4. November auch alle Infos zum Unlock: blacksn0w geben.

English Version:

(weiterlesen…)

BFS vs CFS [Update 2]

Blogged by Max1 as Linux, bla... — Max1 So 25 Okt 2009 20:46
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Wer Linux benutzt verwendet (in den allermeisten Fällen) einen Kernel mit dem Standard-Scheduler CFS (Completely Fair Scheduler).
Kernel Hacker Con Kolivas hat dem schon vor einiger Zeit ein völlig neues Konzept, den Brain Fuck Scheduler (BFS) entgegengestellt.

Der Grundunterschied der Auswirkungen für den User liegt in der ‘responsiveness’ des Systems. CFS ist darauf ausgelegt auf riesige Maschinen zu skalieren, und unterscheidet dabei nicht zwischen dem normalen Rechner für zu Hause oder einem 4096 CPU Gerät. (Die Zahl 4096 CPUs taucht in der Diskussion als Richtlinie für Skalierbarkeit immer wieder auf.)
Ebensowenig wird meist zwischen dem Einsatzgebiet, Desktop oder eben Server unterschieden. (Es gibt hierfür zwar einige Möglichkeiten in der Kernel Konfiguration, aber wer den Standardkernel seines Distributors verwendet, unterscheidet hier zwangsläufig nicht.)

Die Folge ist eine Trägheit die ich auch schon öfter bemerkt habe. Wenn ich z.B. große Dateimengen kopiere, nebenher vllt noch einige youtube videos schaue, fängt die Maus an zu ruckeln. Das Umschalten zwischen Arbeitsflächen dauert mehrere Sekunden. Und das alles obwohl die CPU Last unter 10% liegt. Sehr störend.

Nun verwende ich schon seit einigen Wochen den BFS. Um etwas zu testen habe ich vorhin mal wieder einen Kernel mit CFS gebootet, und auch gleich mal mehrere GB auf meinen USB Stick kopiert. Den direkten Vergleich zwischen den beiden Schedulern hatte ich so noch nie gezogen. Fakt ist: Diese Probleme die CFS beim Kopieren großer Datenmengen und anderen lastenden Vorgängen macht, Ruckeln der Maus, langsame Reaktion, sind unter einem Kernel mit BFS nicht vorhanden.

Ich kann nur jedem ans Herz legen, der leidenschaftlicher Linux Nutzer ist, seinen nächsten Kernel mit dem BFS zu kompilieren. Dazwischen liegen Welten!

Update 1: Gerade habe ich mal einen Kernel mit BFS304 (Version 0.304) kompiliert. Es ist immernoch 2.6.31 btw, mal sehen wie sich das auf die Stabilität auswirkt. (Alles oben geschriebene war 2.6.31 mit BFS221, und litt doch an der einen oder anderen Stabilitätsschwäche….)

Update 2: Die Abstürze die ich mit BFS221 noch ab und zu erlebt habe, sind bisher unter 304 nicht aufgetreten… :)

Uni Exams und Deutschland überall

Blogged by Max1 as London, bla... — Max1 Mi 14 Okt 2009 13:35

Der erste Aufreger über die Uni kam Anfang dieser Woche. (Wer mich kennt weiß, dass ich mich über festgefahrene Bürokratie und Dergleichen gerade in großen ‘Betrieben’ gerne aufrege…)
Ich arbeite seit der 8. Klasse mit einem Texas Instruments Taschenrechner (TI-30XIIS), welcher für Schulen, Unis, etc. zulässig ist. (Heißt er löst keine Gleichungen, zeichnet keine Graphen, etc.)
Wer oft mit Taschenrechnern arbeitet weiß, dass das Handling von einem TI gegenüber einem CASIO Taschenrechner komplett anders ist. Man muss sich komplett umstellen. Leider sind zu den Klausuren nur 2 Modelle von CASIO zugelassen. Hätte einer der Professoren das nicht mal beiläufig erwähnt, hätte ich irgendwann kurz vor den Klausuren anfangen müssen, einen neuen Taschenrechner zu lernen….
(Das ist ein ENORMER Zeitfaktor in einer Klausur einen Taschenrechner zu nutzen, den man nicht zu 100% kennt!!!)

Der zweite Hammer folgte direkt hinterher: Man bekommt keine Formelsammlungen in den Klausuren und darf NICHTS mitnehmen (außer Stift und Taschenrechner).
Das hängt wohl damit zusammen, dass man im gleichen Raum die Klausur schreibt wie Studenten anderer Fächer und die Aufpasser ungelernte Leute sind, die nicht entscheiden können was zulässig ist und was nicht, wenn es nicht auf einer Liste steht.

Wer jetzt sagt na und, das ist doch richtg so und in Deutschland auch so: Falsch.

Zunächst laufen Klausuren (zumindest nach meiner Erfahrung) in Deutschland ganz anders ab. Man schreibt in einem Raum mit Kommilitonen des gleichen Kurses. Aufpassen tun zwar auch unbeteiligte Aufpasser, aber immer zusätzlich dabei der Prof oder einer seiner Assistenten. Die wissen welche Taschenrechner okay sind und so Sachen.
Außerdem waren alle Klausuren, die ich in Deutschland geschrieben habe (und geschrieben hätte ;) ) sogenannte “Kofferklausuren”. Das heißt man darf ALLES mitbringen was man will, solange es nicht elektronisch ist.
Macht ja auch Sinn, denn die Fähigkeiten eines Mathematikers / Informatikers / Physikers können sich ja nicht daran entscheiden, wie viele Formeln man auswendig lernen kann, und ob man sich beim lernen zufällig dafür entschieden hat die richtigen, oder vllt doch auch einige nutzlose Formeln auswendig zu lernen. Natürlich guckt man in einer Klausur nicht wirklich in seine Aufzeichnungen, man muss es im Kopf haben, alles andere kostet zu viel Zeit. Aber man kann mal etwas vergessen, oder eine Formel verdrehen, und dann ist es nur fair, nachschauen zu dürfen.
Immerhin ist es nicht Kindergarten und nicht Schule, sondern Uni.

Und Deutsche Unis scheinen etwas richtig zu machen, denn die landläufige Meinung hier ist, dass deutsche Unis besser sind. Und man sieht sehr deutlich, wir sind Exportweltmeister. Die meisten Autos, die man hier fahren sieht, sind Deutsch. Man sieht Siemens Schilder an Baustellen, im Supermarkt kauft man Haribo, Ferrero und Persil, Herde gibt es von AEG, etc.

Und egal in welche rechte Ecke man geschoben wird, wenn man sowas sagt, das macht einen schon ein bisschen Stolz, Deutscher zu sein.

Waschen, Uni

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Do 1 Okt 2009 22:35

Nach nun fast einer Woche Uni bin ich schon recht angestrengt. Ich habe zwar Mittwochs frei, aber sonst meist von 9-6. Und dann ist es ja nicht vorbei. Also schon sehr anstrengend. Nebenher muss man ja auch noch sein Leben meistern, Dank des kleinen Kühlschranks jeden zweiten Tag einkaufen gehen, Waschen, Putzen etc….

So sieht das dann aus, wenn man eine Ladung Wäsche gewaschen hat. (Die nicht in den Trockner darf…)

Waschtag

Waschtag

3GS

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Di 29 Sep 2009 20:07

Da kam es heute morgen :-)

Ist es nicht ein Prachtstück!!

iphone 3gs

Angekommen in London

Blogged by Max1 as London, bla... — Max1 Sa 26 Sep 2009 14:45
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Nachdem ich nun endlich auch Internet habe, kann ich etwas berichten….

Ich bin in meinem Wohnheim eingezogen, 8qm für das Zimmer kommen etwa hin denke ich. Alles sehr klein, und sehr Jugendherbergsmäßig. Also die Fenster lassen sich nur Spaltweise öffnen, alle Türen sind Brandschutztüren und knallen ständig zu, die Küchen werden auf Sauberkeit überprüft und all so Scherze….
Mein größtes Problem ist dennoch die Matraze, weil ich konstant Rückenschmerzen davon bekomme. Angeblich bekomme ich im Laufe dieser Woche eine neue, was aber ja nicht heißt, dass die besser ist.

Die Leute sind alle recht jung, wobei mir immernoch nicht ganz klar ist, wie man mit 17 seine Universitätsausbildung beginnen kann. Aber älter als gerade 18 ist niemand wirklich. Die richtige Uni hat noch nicht angefangen, aber ich merke schon, das alles leicht desorganisiert ist.
Wen es genauer interessiert (Google Streetview… und alle so “Yeahhh”…), ich habe ein Zimmer in 165 Great Dover Street, The Borough (Southwark), London Borough of Southwark. Ich wohne in einem “Flat” mit insgesamt 7 Leuten, die sich eine Küche teilen.

Englischsprechen ist wirklich interessant, und wenn man 3-4 Tage wirklich gar kein Deutsch gesprochen hat, beginnt es einem tatsächlich schwer zu fallen, besonders die Aussprache. Aber man gewöhnt sich auch genauso schnell wieder um. Und auch interessant zu sehen, wie viele Worte es im Deutschen gibt, die einfach keine wirkliche Entsprechung im Englischen haben.

In der ersten Woche hab ich hauptsächlich versucht, ein Iphone zu kriegen (und Tims umzutauschen ;) ), leider ohne Erfolg (Ersteres zumindest). (Bei Apple braucht man ne Britische Credit oder Debit Karte, die ich nicht habe, und bei o2 ist es schon die ganze Zeit ausverkauft.)
Das Umtauschen hat allerdings nach 3 Tagen Wartezeit auf einen Termin an der “Ipod Bar”, und ca 1,5 Stunden Wartezeit vor Ort dann geklappt, und reibungslos dazu.
Die scheinen dort sehr kulant, auch wenn Geräte fast 5 Monate über die Garantiezeit waren haben die die meistens anstandslos getauscht, sofern sie in einem guten Zustand waren.

Habe jetzt gestern bei Apple online ein 3GS 16 gig schwarz geordert. Dank der o2 pay as you go karte sind noch 12 Monate umsonst Mobil Internet dabei.
Ich bin also ab ca. Mitte nächster Woche genauso gut per Email zu erreichen, wie ich es normalerweise nur per SMS wäre.
Bei o2 kann ich Iphones kaufen, ohne zu aktivieren, bin aber nicht sicher wie viele. Wer also eines will (aber alle haben die 3.1 drauf) mir Bescheid geben. (Das war übrigens das Erste, was der Apple Mensch zu mir gesagt hat, als ich ihn nach einem Iphone gefragt habe: “Please keep in mind that it comes with an o2 sim card, and the software we currently have on them is not jailbreakable as far as we know”)

Mittlerweile hab ich auch ein passendes (und nicht zu teures) Fitnessstudio gefunden. Ich habe zwar ein Soho Gym gleich um die Ecke, allerdings kostet das (mit Studentenermäßigung) ca. 50 Pfund pro Monat, das andere nur die Hälfte. Wird von der Studentenvereinigung KCLSU betrieben, daher recht günstig.

Ansonsten war noch nicht wirklich viel los, ich hatte mich aus dem “Nachtleben” bisher leicht rausgehalten, weil die Leute aufgrund ihres doch “jungen” Alters noch nicht wirklich Erfahrung mit Alkohol gemacht haben. Das wird schnell nervig. Wir haben diese Phase zwar alle durchgemacht, nur liegt meine doch schon einige Jahre zurück.
Trotzdem bin ich zur “Indie Night” und werde wohl am Montag zu “Ministry of Sound” gehen, das scheint recht bekannt zu sein. Der lauteste Club Europas oder so in der Richtung. Was irgendwie beängstigend ist, denn “Indie Night” war schon lauter als alles, was ich bisher erlebt hab.

Am 9. Oktober bin ich über das WE wieder in Mainz. Wer also etwas mitgebracht haben möchte, sagt Bescheid.

Falls ich irgendwas vergessen habe, zu erzählen, fragt.

Hier sind noch paar Bilder von meinem “Schuhkarton mit Duschtoilette”… (Ich weiß, dass die Bilder falschrum sind, ich weiß nur nicht, warum ;) Auf meinem Rechner stimmen sie…. drehts halt den Kopf bisl)

Achja, wer will kann mir auch auf Twitter folgen, spätestens wenn ich mein 3GS hab gibts dort was zu lesen. twitter.com/_max1

bad

Waschbecken Bad irgendwas Einbauschrank

dusche

Duschklo Einbauschrank wasauchimmer

eingang

Eingang zu meinem Zimmer

bett

Nicht viel zu sehen

Schreibtisch und Schrank

Schreibtisch und Schrank

tisch2

Schreibtisch

Homosexualität und Adoption – und Angela Merkel

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Do 3 Sep 2009 16:43
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Eigentlich war ich immer zufrieden mit der Art, wie Angela Merkel uns als Bundeskanzlerin vertritt. Und bin es auch noch. Weltmännisch (oder -fraulisch), abgeklärt und sympathisch. Auch wenn ich der Politik der CDU / CSU gerade in Zeiten der “Wirtschaftskrise” immer weniger zustimmen kann, fand ich sie doch immer charismatisch.

Umso enttäuschender ist ihr erneutes Statement gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. “Für Angela Merkel und die Union stehen die christlichen Werte jedoch vor den wissenschaftlichen Erkenntnissen.”, heißt es bei Pride1radio.

Es ist schwer zu beschreiben, wie sauer mich sowas macht. Ich finde es ungeheuerlich, dass jemand mit diesem Bildungshintergrund seinen Horizont freiwillig so beschränkt und sich so kleinkarriert und verbohrt gibt. Und ich beziehe mich dabei nicht nur auf die meiner Meinung nach völlig unangebrachte und überholte Omnipräsenz von Religion in unserem Staat und unserer Gesellschaft.
Für mich ist es unvorstellbar, dass die (mehr oder weniger) gewählte Spitze unserer Regierung in aller Öffentlichkeit ein Statement PRO INTOLERANZ abgibt. Denn nichts Anderes ist das. Es schürt Vorurteile. Auch wenn das die Union natürlich wehement bestreiten würde.

Solange die Politik nicht mit gutem Beispiel vorangeht, wird es auch in der Gesellschaft keine Gleichberechtigung geben. Das erinnert an Zustände im Sozialismus. Alle sind gleich, nur einige sind gleicher. Auch wenn in dem Fall das Zahlenverhältnis von den “Gleicheren” zu den “nur Gleichen” umgekehrt ist.

Wann wird unsere Gesellschaft endlich erwachsen genug, um sich an solchen Kleinigkeiten wie unterschiedliche(s) Herkunft, Hautfarbe, Aussehen, oder sexuelle Orientierung nicht mehr aufzuhängen? Warum schaffen wir es nicht, davon wegzukommen?

Leider kann ich das Frau Merkel nicht ins Gesicht sagen, aber bitte, die Zeit für einen Wandel ist gekommen. Konservativismus muss aufhören! Und das beziehe ich genauso auf das Festhalten an 2000 Jahre alten Werten und Traditionen, nur weil sie in einem Buch stehen.
Bitte nicht missverstehen, jeder soll seine Religion leben wie er will. Aber es hört da auf, wo es andere Menschen in ihrem Leben und ihren freiheitlichen Grundrechten einschränkt. Und das zeigt Frau Merkel mit solchen Aussagen eindrucksvoll. Zwar ist die Adoption kein Grundrecht (oder?), aber durch solches Verhalten schürt sie und auch Andere Intoleranz und Vorurteil in der Gesellschaft.

Auch wenn Frau Merkels Vorbildfunktion außerordentlich ist, was die Relevanz ihrer Aussagen noch mehr gewichtet, bezieht sich mein Missmut natürlich auch auf jeden anderen gebildeten Menschen, der auf Grund von Überzeugung, Religion, Tradition oder was auch immer meint, auf Kosten der freien Entfaltung anderer Handeln und Sprechen zu müssen.

Eine Schande, weiter nichts.

Zum Abschluss noch einmal Keith Olberman, wenn auch zu einem anderen Thema, bringt er den Kern der Sache auf den Punkt.

Mein Thinkpad und Spulenpfeifen [Update]

Blogged by Max1 as bla... — Max1 Mi 26 Aug 2009 14:51

Ich besitze ja noch nicht lange ein Thinkpad R400. Soweit ein schönes Gerät, wäre da nicht ein lästiges Spulenpfeifen, was mir vor einigen Wochen, als ich mehr und mehr anfing das Gerät wirklich zu benutzen, doch störend auffiehl.
Richtig extrem wurde es unter Windows Vista, denn dort idled das Maschienchen ja nie. Vista rattert konstant auf der Festplatte herum, und die CPU Last ist auch nicht gerade gering. Folglich wurde das Geräusch dort absolut unerträglich. Nach wenigen Minuten tat es richtig in den Ohren weh.

Also bei IBM eine Supportanfrage wg. Hardwaredefekt ausgefüllt. Prompt kam einige Stunden später die Aufforderung mit Anleitung das Gerät einzuschicken. Habe ich gemacht, nach ca. 4 Tagen war es wieder hier. Soweit so gut. Aber stop. Der Repaircenter schreibt kein Fehler feststellbar. Und in der Erklärung (sinngemäß): “Das Pfeifen, das Sie hören, ist ein sogenanntes Spulenpfeifen und auch durch einen Hardwaretausch nicht behebbar”.

Das hat mich dann doch stutzig gemacht. Sie bestätigen das Problem, nämlich Spulenpfeifen, was meines Wissens nach sehr wohl auf einen Hardwarefehler, nämlich minderwertige Spulen, zurückgeht (eine Überlastungserscheinung), können es aber nicht beheben.

Ich schreibe also wieder an IBM (über die IBM Seite an den Lenovo Kundensupport) und bekomme auch Antwort. Ich solle überprüfen, ob das Pfeifen nur im Akkubetrieb auftritt oder dort gerade nicht, und ob es auch im BIOS passiert. (In einem sehr gebrochenen Deutsch, ein Blick in den Header der Email verrät: der Mailserver steht bei einem Dienstleister in Rumänien.)
Also habe ich geantwortet, es tritt sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb auf, im Akkubetrieb nur deutlich lauter, und im BIOS hört man es nicht. (Dort wird der Rechner ja auch nicht ausgelastet.)

Und jetzt das kuriose: Die Antwort in einem noch viel gebrocheneren Deutsch rät mir, im BIOS die Option “CPU Power Management” zu deaktivieren. Ansonsten könne man nichts mehr tun, es wäre ein Fall von “Works as Designed”. Dementsprechend geladen machte ich mich daran, die Option zu deaktivieren. Und siehe da, kein Pfeifen mehr. Stille.

Bleibt die Frage woran es hängt. Haben die INTEL Chipsätze ein Problem mit dem Power Management ihrer eigenen Prozessoren? Wie kann sowas sein?

Naja ich kann wieder ungestört arbeiten. Dennoch habe ich beim Support nochmal nachgefragt, warum man mir diesen Tipp nicht früher hätte geben können, immerhin war das Gerät schon eingeschickt, und warum, sofern es sich doch um “Works as Designed” handelt, die Geräte nicht bei Auslieferung ein deaktiviertes Power Management haben. Unverständlich.

Update 1: Um kein schlechtes Licht auf Lenovo wg. des gebrochenen Deutsch zu werfen: Besagte rumänische Firma gibt außer IBM noch unter Anderem folgende Partner an: Microsoft, Dell, HP, Intel, Motorola, Blackberry,… …. Aber mir sind kompetente Antworten und eine prompte Antwort wichtiger als perfektes Deutsch. Daher bin ich mit dem Support zufrieden. Mit dem pfeifenden Notebook allerdings nicht, auch wenn es sich beheben ließ.

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